Light Graffiti – gemalte Lichtspuren – ein Event für alle Beteiligten

Eine Taschenlampe als Pinsel, der in die Kamera leuchtet. Die Lichtspuren werden zu Strichen, die nur der Fotoapparat aufzeichnen kann. Die Kamera wird auf eine lange Belichtungszeit eingestellt (z.B. 20 Sekunden) und dann darf experimentiert werden. Man kann eine Person ableuchten oder malt mit der Lampe in die Luft, zeichnet beispielsweise Flügel um die Person oder schreibt Wörter in die Dunkelheit. Unterschiedliche Lichtquellen und Farben geben zusätzliche Effekte.

Lichtmalaktion

  Die Langzeitbelichtung lässt sich natürlich auch nutzen, um etwa Menschen miteinander zu verschmelzen. Dazu wird zur Hälfte der Belichtungszeit die Person ausgewechselt und die zweite Person wird wieder neu abgeleuchtet. Auf ähnliche Art und Weise ist es auch möglich, bei einer Person 6 oder 8 Arme aus dem Körper wachsen zu lassen.

Jeder Versuch ist ein neues Experiment. Man weiß erst, wie das Bild geworden ist, wenn man es auf dem Display sieht und ist immer wieder aufs Neue überrascht. Dieses „Malen mit Licht“ ist für kleine bis mittelgroße Gruppen ein unbeschreibliches Erlebnis. Sie können stundenlang spielerisch mit Licht und Belichtungszeit experimentieren.

Ganz nebenbei teilt sich die Gruppe in verschiedene Rollen auf (Fotograf, Maler, Beleuchter, Lichtschaltermanager, …) und trainiert Kooperation und Vertrauen auf sehr hohem Niveau. Alleine schon das Fotografieren macht riesigen Spaß. Und es können wahre Kunstwerke entstehen!

Diesen Effekt hat schon Pablo Picasso benutzt, der einfach mal so aus dem Handgelenk eine Zentauren gemalt hat. Das Foto und die Geschichte dazu sind hier zu finden. live

lightgraffiti - (c) Oliver Spalt - www.fotopaed.de

 
Nov 8th, 2013 | By | Category: pädagogische Fotoprojekte

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